Foto: Ria Putzker www.rp-photography.at

Ursprünglich war ein "Ullihund" einer, dessen Jagdleidenschaft als Teil seiner Persönlichkeit angenommen, bewundert und keinesfalls unterdrückt wurde. In unzähligen Kursen und Seminaren haben Menschen von mir gelernt, auf Blicke zu antworten, Handzeichen zu etablieren und in einem gewissen Rahmen mitzumachen, anstatt zu verbieten. Wenn man sich darauf einlässt, bekommen Spaziergänge plötzlich eine ganz andere Qualität, weil man seinen Hund mit anderen Augen betrachtet. Der Kampf gegen die Jagdleidenschaft des Hundes hört auf und wird durch die Freude, einen hoch geschätzten Freund mit überragenden Sinnen an seiner Seite zu haben, ersetzt. Viele kleine Zusammenhänge in der Natur begreifen wir erst, wenn wir sie von unserem Hund gezeigt bekommen. Ich habe etliche Jahre damit verbracht, mich ganz auf die Welt meiner jagenden Hunde einzulassen, ihre Sinne zu nutzen und ihnen auf unseren Waldspaziergängen vollkommen zu vertrauen.

 

Auf den daraus resultierenden "Wegen zur Freundschaft" ist mir aber klar geworden, dass man "Alltag" und "Jagen" ja gar nicht trennen kann, weil das Verständnis für die Beweggründe des jagenden Hundes auch auf alle Alltagssituationen übertragbar ist. Die Jagdleidenschaft anzunehmen und zu verstehen, war mein Einstieg.

Mittlerweile unterscheide ich nicht mehr zwischen Alltag und Jagdspaziergängen. Alles, was wir von jagenden Hunden lernen können, gilt auch für bellende, knurrende, bettelnde und raufende Hunde. Wir müssen nur zuhören!

 

Hunde, denen auf meine Weise zugehört wird, sind "Ullihunde", egal ob sie jagen oder nicht! 



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