Gedanken

Gedanken · 07. Mai 2021
Das Jagdverhalten unserer Hunde - ein Vergleich Wie ein begabter Mensch eine Blume zeichnet (in dem Fall die botanische Malerin Mischa Skorecz) und wie der überwiegende Rest eine Blume zeichnet. Hunde sind beim Jagen wie die Mischa und wir sind der unbegabte Rest. Wie könnte ich mir als Zeichnerin der anderen Blume anmaßen, jemandem wie der Mischa zu erklären, was sie beim Malen tun soll? Ich kann ihr zuschauen, aufpassen, dass ihr die Stifte nicht vom Tisch rollen, versuchen zu erkennen, was s
Gedanken · 06. Mai 2021
Kaum jemand freut sich, wenn sein Hund Jagdverhalten zeigt. Ich frage mich seit langem, warum das so ist, denn gerade beim Jagen gibt der Hund so viel von sich preis, dass man ihn wirklich kennenlernen könnte. Er teilt uns sozusagen seine innersten Vorlieben und Bedürfnisse mit, indem er uns zeigt, was ihn am meisten interessiert. Zur Plage wird das, was eigentlich ein Segen ist, dann, wenn wir allzu menschlich eingeschränkt auf hundliche Leidenschaft reagieren.

Gedanken · 06. Mai 2021
Mit Hunden zu leben kann so einfach sein. Hunde haben so leicht durchschaubare Interessen und freuen sich über so harmlose Dinge, dass es zum Weinen ist, wie sehr viele von ihnen dahingehend ignoriert und mit ihren kleinen, leicht erfüllbaren Wünschen allein gelassen werden. Ich beobachte beim Spazierengehen sehr gern andere Mensch-Hund-Teams und versuche dabei herauszufinden, wie zufrieden die Hunde wohl mit ihren Ausflügen sind.
Gedanken · 06. Mai 2021
Egal welcher Rasse/welchen Rassen ein Hund angehört - er ist zu unendlicher Freundschaft mit uns Menschen fähig. Manchmal klingt für mich der Spruch vom "Hund als bestem Freund des Menschen" wie blanker Hohn, denn sehr oft scheint mir diese Freundschaft eine Einbahnstraße zu sein. Das ist aber nicht nur aus Hundesicht sehr schade, sondern auch der Mensch steht sich selbst im Weg, wenn er beharrlich drauf pocht, als "Krone der Schöpfung" doch mindestens der "Rudelführer" sein zu müssen.

Gedanken · 06. Mai 2021
Wann lobe ich, wie lobe ich, WAS lobe ich überhaupt? Gestern ist diese Frage in Zusammenhang mit meinem Jagdtraining aufgetaucht, deshalb hier meine Meinung dazu: Man kann nicht zuviel oder "das Falsche" loben. Meine eigenen Hunde werden beinah ständig gelobt. Für Anwesenheit, für Aufmerksamkeit, für Klugheit, für originelle Einfälle, für Weichheit, für "gut miteinander auskommen", für Höflichkeit, für Dinge die sie beenden, für Dinge, die sie beginnen, für herzige Schlafpositionen usw.
Gedanken · 06. Mai 2021
Rote Ampeln sind nicht gut für meine Nerven. Da bin ich nämlich dazu gezwungen, Hunde und ihre Menschen zu beobachten und das holt mich dann doch immer wieder aus meinen kuscheligen Facebookgruppen auf den Boden der Realität zurück. Ein Chihuahua, der wie ein Nachziehauto an Halsband und Flexi von seiner telefonierenden Halterin hinterhergeschleift wird und die Funsn nicht mal mitbekommt, dass sie ihn umgerissen hat und er nun seitlich über den Asphalt rutscht.