Interviews/Artikel · 14. Mai 2021
In Corona-Zeiten drängt es die Menschen mangels Alternativen, wie z.B. Urlaubsreisen, in die Natur in der unmittelbaren Umgebung, und die Menschen mit Hunden erst recht, denn mit dem vierbeinigen Begleiter macht es einfach einen riesen Spaß, durch Wiesen und Wälder zu streifen. Das ist mehr als verständlich und ganz viele entdecken dabei Dinge, die sie vorher nicht kannten und jetzt neu zu schätzen lernen. Und was gibt es Schöneres, als mit dem Hund mitten in der Natur unterwegs zu sein? Mehr
Gedanken · 07. Mai 2021
Das Jagdverhalten unserer Hunde - ein Vergleich Wie ein begabter Mensch eine Blume zeichnet (in dem Fall die botanische Malerin Mischa Skorecz) und wie der überwiegende Rest eine Blume zeichnet. Hunde sind beim Jagen wie die Mischa und wir sind der unbegabte Rest. Wie könnte ich mir als Zeichnerin der anderen Blume anmaßen, jemandem wie der Mischa zu erklären, was sie beim Malen tun soll? Ich kann ihr zuschauen, aufpassen, dass ihr die Stifte nicht vom Tisch rollen, versuchen zu erkennen, was s

Menschliches · 07. Mai 2021
Der Eddie findet joggende Hunde empörend. Es ist aus seiner Sicht sehr unhöflich, sich in hoher Geschwindigkeit einem anderen Hund zu nähern und dann gruß- und distanzlos ebenso schnell an ihm vorbeizulaufen. Besonders schlimm findet er die, die auch noch durch eine kurze Leine an ihren ebenfalls laufenden Menschen gefesselt sind. Ich versuche immer, ihm zu erklären, dass die Hunde seine wütenden Beschimpfungen nicht verdient haben, weil deren Menschen sie zu diesen Unhöflichkeiten zwingen, aber
Interviews/Artikel · 07. Mai 2021
Dass die Jagdleidenschaft unserer Hunde weniger ein Problem als vielmehr eine Chance ist, eine uns vielfach unbekannte Welt zu entdecken und diese Erlebnisse mit den Hunden zu teilen, hat Ulli Reichmann in ihrer Buchreihe „Wege zur Freundschaft“ bereits zahlreichen Lesern nahegebracht. In ihrem neuen Buch nimmt sie uns mit in die Welt der Wildtiere - mit unseren Hunden als Spurenlesern und Lehrern. Expedition ins Tierreich Ulli Reichmann beschreibt ihre Liebe zur Natur und zu unseren Mitgeschöp

Menschliches · 06. Mai 2021
Beim Spazierengehen treffe ich öfter auf einen Mann mit zwei Hunden. Einem schwarzen Labrador-Rüden und einer braun-weißen Shih Tzu Hündin. Der Labrador hat die Angewohnheit, aus großer Entfernung frontal auf alle Hunde loszustürmen, sobald er ihrer ansichtig wird. Er ist freundlich, aber ungestüm. Das trifft nicht immer auf Gegenliebe bei anderen Hundehaltern. Besonders nicht bei jenen, deren Hunde aus unterschiedlichen Gründen angeleint sind.
Menschliches · 06. Mai 2021
Abgesehen davon, dass ich schon das Konstrukt der Rudelführerschaft für menschliches Wunschdenken halte, haben Hunde ganz andere Gründe als Erster gehen zu wollen. In Hundegruppen ist das „vorne gehen“ oft ein Privileg der Jugend. Junge Hunde haben am meisten zu entdecken, sind neugierig und unbekümmert. Das Gefühl für den Bewegungsrhythmus der Gruppe muss erst wachsen und in Pole-Position steht ihnen praktisch die ganze Welt zur Verfügung.

Interviews/Artikel · 06. Mai 2021
Auch wenn wir sie nicht immer sehen, unsere Hunde haben sie mit ihren feinen Sinnen längst wahrgenommen: Rehe, Wildschweine und andere Waldbewohner. Es liegt in ihrer Natur, sie aufzuspüren und ihnen nachzujagen. Warum dieses Verhalten für alle Tiere gefährlich werden kann, ist aber vielen Haltern nicht bewusst.
Hundliches · 06. Mai 2021
Seit Jahrtausenden sind Hunde Begleiter der Menschen. Bis heute machen wir uns zahlreiche ihrer Fähigkeiten zu Nutze, genießen ihre Gesellschaft und behaupten, sie zu lieben. Umso erstaunlicher ist es, dass wir dennoch so wenig über sie wissen. Jeden Tag beim Spazierengehen kann ich beobachten, wie missverstanden viele Hunde immer noch sind. Verhalten wird völlig falsch interpretiert und Kommunikationsversuche grundsätzlich ignoriert, als unwichtig abgetan oder gar nicht wahrgenommen.

Interviews/Artikel · 06. Mai 2021
Ich glaube, dass Hunde gar nicht so konkret vorgefasste Wünsche an uns haben, weil sie Meister darin sind, zu nehmen, was kommt, und das Allermeiste notgedrungen ohnehin gut finden. Wünsche entstehen erst dann, wenn grundlegende Bedürfnisse ständig missachtet werden und sich das Gefühl von Unzufriedenheit und Ausweg- oder Hilflosigkeit breitmacht. Dann werden diese Wünsche geäussert und je nach Einfühlungsvermögen des Menschen entweder beachtet oder eben nicht.
Hundliches · 06. Mai 2021
Ich liebe Vorstehhunde. Pointer, Setter, die Deutschen, die Spanier, die Portugiesen und alle anderen auch. Mit einem solchen Hund auf weiten, offenen Flächen unterwegs zu sein, hat schon einen ganz besonderen Reiz. Dann nämlich, wenn er zeigen darf, was er kann. Diese konzentrierte Suche, die einer ganz eigenen Choreografie folgt, ist jedes Mal aufs Neue ein beeindruckendes Schauspiel.

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